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Bestandsaufnahme nach den US-Zwischenwahlen

Vor gut zwei Jahren wurde Joe Biden zum US-Präsidenten gewählt und die EU atmete auf, ebenso etwa die Hälfte der US-Bevölkerung. Die Jahre unter Donald Trump haben die langjährige, bewährte transatlantische Freundschaft auf die Probe gestellt. Zuvor galten die USA für Europa immer als verlässlicher Partner und Unterstützer, aber selbst unter Präsident Biden sind die Grundkoordinaten im Verhältnis EU-USA nicht wieder wie früher geworden. Auch wenn die Amerikaner Waffen an die Ukraine liefern und der Ton von Präsident Biden wieder konstruktiv geworden ist, legt Washington den Fokus nun mehr auf den Pazifik und den großen Systemrivalen China.

Am 16.11. organisierten die EUROPE DIRECT Zentren Duisburg-Niederrhein, Kreis Gütersloh, Essen, Bocholt und Aachen gemeinsam eine Bestandsaufnahme. Sören Pargen von EUROPE DIRECT Essen übernahm die Einleitung der Videokonferenz. 25 interessierte Bürgerinnen und Bürger waren online zugeschaltet.

Aus den USA zugeschaltet war Susanna Capelouto, Deputy Managing Editor beim öffentlichen Radiosender WABE in Atlanta/Georgia. Dort ist sie unter anderem für das Politikressort verantwortlich. Sie diskutierte zusammen mit dem Historiker und Politikwissenschaftler Siebo Janssen und dem Publikum, moderiert von Jochen Leyhe.

Diskussionsgegenstand waren verschiedene Aspekte zu den Midterm-Wahlen. In Georgia, einem Südstaat der USA und der Wahlheimat von Susanna Capelouto, wird es eine Stichwahl geben, da weder Demokraten noch Republikaner die absolute Mehrheit erlangen konnten. Zudem ging es darum, welche Parteien die Menschen aus lateinamerikanischen bzw. aus afrikanischen Ländern bevorzugen. Wie ist die Haltung der Evangelikalen in Bezug auf Politik? Welche Rolle spielt das Abtreibungsrecht beim Wahlausgang? Mit diesen und weiteren spannenden Fragen wurde die inneramerikanische Politik beleuchtet.

Die Teilnehmenden diskutierten auch über die Beziehungen zwischen Amerika und Europa. Bereits seit längerem zeichnet sich ab, dass Europa sich nicht sicherheitspolitisch auf Amerika berufen sollte, sondern selbst für die Verteidigung verantwortlich ist. Auch wirtschaftlich rücken für die USA die Beziehungen zu unterschiedlichen asiatischen Ländern mehr und mehr in den Fokus, so dass Europa sich in vielerlei Hinsicht nicht mehr auf ein automatisches Funktionieren der transatlantischen Partnerschaft verlassen kann, sondern aktiv an einem guten Gelingen arbeiten muss.

Vielen Dank an alle Teilnehmenden für die bereichernden Fragen!

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LOTTE FOOTH

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