Markenrecht für (junge) Unternehmen in Zeiten der Digitalisierung

Maximilian Pellengahr
Anwaltskanzlei Bauer, Wagner & Priesmeyer
www.law.ac

Das Markenrecht hat im Bereich der Digitalisierung per se keine gesteigerte oder verringerte Relevanz im Verhältnis zu allen anderen Themenbereichen. Unternehmen, die sich im Markt bewegen, sollten immer über Markenrechte nachdenken, völlig unabhängig von ihrem Geschäftsmodell, ihren Waren und Dienstleistungen oder sonstigem.
Allerdings gibt es gleichwohl Effekte im Markenrecht, die durch die Digitalisierung beeinflusst sind. Das betrifft zunächst die Amtsseite. Somit lassen sich Markenrechte heutzutage global hervorragend recherchieren, was vor der Digitalisierung der Datenbestände der nationalen Patentämter nicht ohne weiteres möglich war. Hierdurch steigen Kollisionsrisiken, was die Notwendigkeit von Markenrecherchen im Vorfeld einer Markenanmeldung und insbesondere der Aufnahme einer Markenbenutzung immer wichtiger werden lässt. Des Weiteren kommt es regelmäßig zu Konstellationen, in denen Unternehmen als Ergebnis ihrer intern vorgenommenen Digitalisierung ihr Leistungsportfolio verändern und erweitern, da sich neue Möglichkeiten erschließen. Eventuell bestehende Markenrechte sollten einer solchen Entwicklung nachgeführt werden.

Maximilian Pellengahr ist Diplom-Ingenieur und Patentanwalt der Anwaltskanzlei Bauer, Wagner & Priesmeyer in Gütersloh.
Aus seiner Tätigkeit hat er die Erfahrung gewonnen, dass die Kenntnisse über die Funktionen und die Systematik von Marken oft relativ wenig entwickelt sind. Daher geht er in seinem Vortrag zunächst auf die Grundlagen des Markenrechts ein.

In Kooperation mit der Gemeinde Langenberg.

Zur Anmeldung

Donnerstag, 27. August 2020 | 18 bis 20.30 Uhr | Langenberg (genauer Ort wird noch bekanntgegeben)