Überbrückungshilfe III - November 2020 bis Juni 2021

Unternehmen und Organisationen, die zwischen November 2020 und Juni 2021 Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent verzeichnen mussten, erhalten Fixkostenzuschüsse. Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden 40 Prozent, 60 Prozent oder 90 Prozent der Fixkosten erstattet - maximal aber 1,5 Millionen Euro (3 Millionen Euro für Verbundunternehmen).

Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte.

Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.

(Quelle: BMWI, 12.04.2021)

Alle Informationen auf www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Neustarthilfe für Soloselbstständige

Alternativ zur Überbrückungshilfe III können Soloselbstständige im Haupterwerb und mit weniger als einem Angestellten einmalig die Neustarthilfe beantragen. Antragsberechtigt sind Soloselbständige, mit oder ohne Personengesellschaften, sowie kleine Kapitalgesellschaften. Eine gleichzeitige Antragstellung für eine Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III ist nicht möglich.

Die Neustarthilfe ist ein einmaliger Betriebskostenzuschuss der 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, der auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird, aber maximal 7.500€ beträgt. Die Verwendung des Zuschusses ist offen, die Verwendung muss nicht nachgewiesen werden.

Die Neustarthilfe wird als Vorschuss ausgezahlt. Haben die Soloselbständigen im Förderzeitraum Januar bis Juni 2021 Umsatzeinbußen von über 60 Prozent zu verzeichnen, dürfen sie die Neustarthilfe in voller Höhe behalten. Andernfalls ist die Neustarthilfe (anteilig) zurückzuzahlen.

Der Antrag kann direkt über das ELSTER-Zertifikat gestellt werden. Die Auszahlung der Neustarthilfe erfolgt in der Regel wenige Tage nach Antragstellung.

Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.

(Quelle: BMWI, 12.04.2021)

Alle Informationen auf www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.