Corona-Überbrückungshilfe

Die Bundesregierung hat eine Überbrückungshilfe in Höhe von 25 Mrd. Euro beschlossen, mit der die wirtschaftliche Existenz von kleinen und mittleren Unternehmen gesichert werden soll, die weiterhin von Corona-bedingten Umsatzausfällen betroffen sind.
 
Die Überbrückungshilfe wird für die Monate Juni bis August gewährt und gilt branchenübergreifend für Unternehmen bis 249 Beschäftigte, deren Umsätze Corona-bedingt im April und Mai 2020 um mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019 rückgängig gewesen sind und deren Umsatzrückgänge in den Monaten Juni bis August 2020 um mindestens 40 % fortdauern. Bei Unternehmen, die nach April 2019 gegründet worden sind, sind die Monate November und Dezember 2019 heranzuziehen.

Erstattet wird ein Anteil der fixen Betriebskosten. Die Höhe des Zuschuss richtet sich nach Höhe des Umsatzrückgangs und der Unternehmensgröße.

Die Antragsstellung erfolgt ausschließlich über Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer. Umsatzrückgänge und fixe Betriebskosten sind durch diese zu prüfen und zu bestätigen. Überzahlungen sind zu erstatten.