Corona-Überbrückungshilfe - Verlängerung bis Dezember 2020

Kleine und mittelständische Unternehmen, (Solo-)Selbständige und Freiberufler, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie einstellen oder stark einschränken mussten, können weiter Überbrückungshilfe erhalten. Ebenso gemeinnützige Unternehmen und Einrichtungen. Die Förderung wird für die Monate September bis Dezember 2020 verlängert und ausgeweitet. Die Zugangsbedingungen werden dabei vereinfacht.

Antragsberechtigt sind Unternehmen bereits bei einem Umsatzeinbruch in Höhe von mindestens 50 % (bisher 60%) in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den Vorjahresmonaten, oder wenn sie im selben Zeitraum insgesamt einen durchschnittlichen Umsatzeinbruch von mindestens 30 % pro Monat verzeichnen mussten. Bei einem Umsatzrückgang von weniger als 30 % wird weiterhin keine Überbrückungshilfe ausgezahlt. Auch Soloselbstständige und Freiberufler können einen Antrag stellen, wenn sie die Programmvoraussetzungen erfüllen. Gleiches gilt für gemeinnützige Unternehmen und Einrichtungen.

(Quelle: Landkreistag Nordrhein-Westfalen, 24.09.2020)

Alle Informationen auf www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Überbrückungshilfe III - Januar bis Juni 2021

Die Überbrückungshilfe wird als Überbrückungshilfe III auch für die Monate Januar bis Juni 2021 beantragbar sein und soll zudem deutlich ausgeweitet werden. So erhalten Unternehmen, die von den Schließungen im Dezember besonders hart getroffen wurden, bereits für den November und Dezember einen besseren Zugang zur Überbrückungshilfe. Die Förderhöchstsätze wurden angehoben und der Katalog erstattungsfähiger Kosten wurde erweitert.

Für Soloselbstständige mit geringen Kosten legt der Bund die sog. Neustarthilfe auf: Diese beinhaltet eine einmalige Betriebskostenpauschale in Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes bis max. 5.000€ als Zuschuss.

(Quelle: BMWI, 18.12.2020)

Alle Informationen auf www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.