Arbeitstreffen vor EU-Gipfel: Kein Mitgliedstaat kann Migration allein bewältigen

16 Mitgliedstaaten haben auf Initiative von Kommissionspräsident Jean-Claude  Juncker bei einem informellen Arbeitstreffen gestern (Sonntag) in Brüssel mögliche Kompromisse in der Migrationspolitik ausgelotet. „Man war sich einig, dass kein Mitgliedstaat allein gelassen werden sollte, um die Herausforderungen der Migration zu bewältigen - sei es durch Primär- oder Sekundärbewegungen. Alle haben erkannt, wie wichtig es ist, europäische und nicht einseitige Lösungen zu finden“, sagte ein Kommissionssprecher am Montag. „Dies war kein Treffen, auf dem Beschlüsse gefasst wurden, sondern ein Treffen, das dazu beitragen wird, den Boden für die Diskussionen des Europäischen Rates in dieser Woche zu bereiten.“ EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger verwies heute auf die zusätzlichen Mittel zur Bewältigung der Migration, welche die Kommission für den nächsten mehrjährigen Finanzrahmen der EU vorgeschlagen hat. Mehr  https://ec.europa.eu/germany/news/20180625-arbeitstreffen-vor-eu-gipfel-migration_de